Liebe NABU Aktive, liebe NABU Freunde, die Geschäftsstelle ist auf Grund der aktuellen Lage ab sofort wieder geschlossen, allerdings sind wir weiterhin telefonisch und per Mail erreichbar. Alle Veranstaltungen und Vorträge (siehe Kiebitz) für 2020 entfallen. Wir wünschen allen viel Gesundheit!                                                                                                                                                                                                                                                                                                Der Vorstand des NABU Neustadt e.V. 

 

                                                                                                                                

 

                                           

Ziel frühzeitig erreicht: Landtag beschließt Gesetzesänderungen für mehr Natur- und Artenschutz / Initiator*innen verzichten auf zweite Runde

Grünland und artenreiche Wiesen sowie Gewässerrandstreifen werden besser geschützt, der Pestizideinsatz in wichtigen Naturbereichen wird verboten, der Wiesenvogelschutz wird ausgeweitet, heimische Baumarten gefördert und der Anteil des Ökolandbaus gesteigert: Diese und weitere Eckpunkte für besseren Tier- und Pflanzenschutz in Niedersachsen hat das niedersächsische Parlament heute beschlossen und gesetzlich verankert.

„Ohne das Volksbegehren hätte es den Niedersächsischen Weg und die heutigen Beschlüsse im Landtag niemals gegeben. Das ist ein guter Tag für den Naturschutz und ein großer Erfolg für das Volksbegehren!“, sagt Detlef Paatsch. „Nur der Druck durch unser breites Volksbegehren-Bündnis hat alle an einen Tisch mit den Umweltverbänden gebracht: die Landesregierung, die Koalitionsfraktionen im Landtag und das Landvolk. Das wäre ohne das Volksbegehren sonst nicht passiert. Jetzt hat der Landtag weitgehend das beschlossen, was wir mit dem Volksbegehren erreichen wollten. Auch wenn wir nicht zu 100 Prozent unsere Ziele erreicht haben, so sind die jetzt beschlossenen Änderungen im Naturschutz-, Wald- und Wassergesetz eine deutliche Verbesserung für die Tier- und Pflanzenarten in Niedersachsen.“

Nachdem auch in Neustadt die letzten Listen bei der Stadt abgegeben, der letzte Pressetermin wahrgenommen und die Unterschriftenboxen abgebaut sind , ist es an der Zeit Danke zu sagen.

Ohne die aktiven Unterstützer, Geschäftsleute und die vielen freiwilligen wäre ein Volksbegehren gar nicht möglich gewesen. Der Nabu Neustadt war überwältigt über den Zuspruch des Volksbegehrens. „Bis auf wenige Ausnahmen, rannten wir offene Türen ein, wenn wir nach der Möglichkeit fragten, Unterschriftenlisten auszulegen“, berichtet Thomas Dietze.
Ein ganz dickes Dankeschön natürlich an alle Unterzeichner*innen. Neustadt ist im Unterzeichner-Rankink von Niedersachsen weit oben angesiedelt. Das zeigt auch das der Wille für Veränderungen, was den Umgang mit der Natur angeht, da ist.

Die Gesetzesänderungen, die jetzt im Landtag eingebracht worden sind, dürfen jedoch nur der Anfang sein. Die Arten in Niedersachsen sind allein damit nicht gerettet. In naher Zukunft gibt es noch viel zu tun. Der NABU-Neustadt ist dabei !


 

Direktverkauf

Liebe Erzeuger*innen landwirtschaftlicher Produkte aus dem Neustädter Land, meldet Euch!

Wir wollen eine interaktive Karte auf Google-maps Basis anlegen, in der möglichst viele Direkterzeuger*innen im Neustädter Land, die Ihre Produkte selbst verkaufen, verzeichnet sind.

Ob Honig, Kartoffeln, Eier, Blumen oder Milch, alle Erzeugnisse mit Direktverkauf sollen auf der Karte gelistet werden. Die Teilnahme ist für alle Seiten kostenlos, da dies ein Beitrag für gelebten Umweltschutz ist.

Unter der Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Interessierte direkt den Verkaufsort und die angebotenen Produkte mitteilen oder, zur Vereinfachung, ein Formular anfordern. Unter der Rufnummer 05032 9012571 können sich Interessierte auch direkt melden.

direktverkauf

 

 

Liebe NABU Mitglieder, liebe Naturfreunde,

es ist in diesen Tagen still geworden um uns herum, wenn wir nur an unsere Spezies und an unsere Kontakte denken. In der Natur ist es derzeit gar nicht still, wenn wir genau hinhören und hinschauen. Jetzt, wo das öffentliche Leben nahezu zum Erliegen gekommen ist, können wir unseren Blick gen Himmel richten und uns an dem wunderbaren Blau, das nicht durch zig Kondensstreifen durchkreuzt ist, erfreuen. Auch meine ich, wir könnten die Stimmen der Vögel wieder besser wahrnehmen, ohne den sonst alltäglichen „Lärmsmog“. Corona aus dem Lateinischen bedeutet „Krone“, aber auch „Belagerungsring“. Ja dieses Virus, nicht mal ein lebender Organismus, belagert und bedroht die gesamte Menschheit und ausschließlich uns. Alles und Alle in der Natur kümmert „Corona“ wenig. Nun, nur aus Sicht der Natur unterliegt Alles ständigen Veränderungen, die wir als Individuen nicht wahrnehmen, weil unsere Lebenszeit, auch wenn es hundert Jahre sind, viel zu kurz ist. Nicht nur die Nordfriesischen Inseln werden von den Gezeiten ständig verändert (es ist vergleichbar mit Sisyphos`s Tätigkeit, wenn die Sylter mit Millionenaufwand versuchen, den Strand zu retten, es wird ihnen auf Dauer nicht gelingen), Arten entwickeln sich neu, andere sterben aus. Damit wir nicht wie die Dinosaurier einem „Unfall“, einem Meteoriteneinschlag in der Karibik, einem Virus zum Opfer fallen, ist dieses Innehalten absolut notwendig. Sehen wir es als Chance zur Selbstreflexion. So wie wir noch vor Wochen gelebt haben, nur nach vorn, nicht nach rechts, links und zurückblickend immer weiter, schneller, höher, wären wir doch in einigen Jahrzehntem mit unserer „Mutter Erde“ voll vor die Wand gefahren. Nur ein Beispiel: es wäre nicht ewig so weiter gegangen, mit dem Flugzeug zweimal im Jahr zum Anlegehafen des Kreuzfahrtriesen zu fliegen. Sicher wir arbeiten und brauchen auch Urlaub und Erholung, wir gehen zum Frisör und ins Restaurant, wir brauchen Kleidung und andere Dinge des täglichen Bedarfs. Aber alles in dem Umfang und Menge überall und jederzeit? Nutzen wir die Chance und denken darüber nach. Es ist nicht die Frage ob etwas richtig oder falsch ist, sondern wohin der Weg führt und ob die Ziele am Ende des Weges wünschenswert sind und uns Allen ein lebenswertes Überleben sichern.

Wir, der NABU-Neustadt sind nach wie vor einsatzbereit für die Natur. Wir sind zwar momentan in der Geschäftsstelle nicht persönlich erreichbar, doch telefonisch können Sie uns jederzeit erreichen. Ihre Anfragen beantworten wir ausführlich und zeitnah. Nutzen wir das Netz um uns auszutauschen und auch im Kleinen unsere Welt zu verbessern. Schauen Sie auf die Seiten des NABU. Dort finden Sie Beispiele, wie man auch einen Balkon zur Insektenoase gestalten kann. Hinterhöfe und Vorgärten können kleine Naturinseln werden. Gehen Sie in die Natur, erfreuen Sie sich am derzeit schönsten Gelb, dem blühenden Raps. Atmen Sie den Duft des frischen Harzes wenn Sie durch einen Nadelwald streifen. Lauschen Sie den Geräuschen um sich herum und beobachten Siedie Welt: „prügeln“ sich die beiden Amselmännchen am Boden? Spielen sie oder kämpfen sie an der Reviergrenze? Es gibt unendlich viel zu beobachten. Und stellen Sie Fragen. Sehen Sie das Positive und halten Sie durch. Es gibt nur diesen Weg durch das Desaster. Wir handeln sozial, haben Gefühle für uns und die Umwelt und wir haben ein Gehirn um Strategien zu entwickeln, das Virus nicht.

In diesem Sinne

„Bliev gesund un hool di fuchtig!
Geneet den Dag un fier an düchtig“

Reinhard Hoffknecht

 

 Unsere Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V.

sucht noch interessierte Kinder (im Alter ab 6 Jahren), die Spaß in und an der Natur haben. Unser bisherigen Aktivitäten sind auf unserer Seite Themen und Projekte - Kindergruppe zu sehen. Für nähere Einzelheiten wendet euch bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

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Dienstag und Freitag 10:00 - 12:00 Uhr Marktstraße 34, oder Tel. 967750

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