Am 03.06.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. auf dem Famila-Parkplatz in Neustadt.

Von dort aus sind wir mit 9 Kindern und einigen Eltern nach Helstorf zu unserem NABU Mitglied Harald Vree gefahren.

                                          

Dort angekommen wurden wir  von Familie Vree  herzlich empfangen und zusammen ging es dann in den Garten. Hier zeigte uns Harald seine vielen verschiedenen Nisthilfen vom Meisenkasten bis zum Nistkasten für Siebenschläfer und Baumläufer.

                                         

Danach ging es weiter zu den Schildkröten und Wasserschildkröten und Fröschen. Die Kinder wussten gar nicht  wo sie zuerst gucken sollten.

                                          

Unterhalb des Gartens gab es dann noch einen alten Seitenarm der Leine zu bestaunen, hier ist ein richtig schönes Biotop entstanden und steht schon seit längerer Zeit unter Naturschutz. Harald erzählte uns dass man dort auch den Eisvogel, Reiher, Füchse und Rehe beobachten kann. Auch einen Nutria konnten wir beobachten.

                                         

Zum Abschluss gab es noch für alle ein leckeres Eis von Frau Vree und die Kinder und Erwachsenen hatte wieder ein tolles Erlebnis in und mit der Natur.

Am 06.05.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. im Garten von Familie Münch in Neustadt.

Hierzu waren alle NABU Kinder eingeladen, denn es ging um die Verabschiedung von Michel aus unserer NABU Kindergruppe. Michel zieht mit seiner Familie nach den Schulferien an die Ostsee.

Er verlässt zwar unsere Gruppe, macht aber an seinem neuen Wohnort bei der dortigen NABU- Kindergruppe weiter.

Beim vorletzten Treffen waren alle Kinder gekommen um für Michel ein schönes Abschiedsfoto zu machen. Michel selbst war natürlich auch mit auf dem Foto.

Als alle Kinder bei Michel im Garten waren, haben wir ihm zuerst unsere Geschenke überreicht. Er bekam  von uns das Foto welches wir auf Leinwand ziehen ließen und noch ein paar Kleinigkeiten wie einen Kompass usw.

                                         

Danach haben wir noch eine kleine Exkursion zu den nahegelegenen Froschteichen unternommen. Nach der  Exkursion wurden wir von der Familie Münch mit Hotdogs und reichlich Wasser, Säften und Limo bewirtet.

                                         

So ist wieder ein schöner Vormittag zu Ende gegangen und Michel und die anderen Kinder haben sich sehr gefreut.

Am 01.04.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. auf dem Parkplatz am Friedhof Lüningsburg.

Von dort aus sind wir mit 11 Kindern zu einer Wanderung in die Leineauen gestartet.

Da wir auch in den Leineauen im Revier des Bibers sind, haben die Kinder besonders auf Biberspuren und Biss Spuren geachtet. Aber zuerst haben wir uns einen von Bibern gebauten Damm im Schiffgraben angesehen. An dem Damm konnte man deutlich erkennen was für ein geschickter Baumeister der Biber ist. Auf einer Wiese trafen wir dann auf  einen NABU Experten in Sachen Urzeitkrebse, bei Kartierungsarbeiten. Wir frugen ihn, ob er uns und den Kindern ein paar der interessanten Urzeitkrebse zeigen könnte. Die Kinder waren begeistert als er ja sagte. Da die Wiese, auf der wir waren, sich im Überschwemmungsgebiet der Leine befindet und sich in den Senken das Wasser sammelt, konnten wir die Urzeitkrebse mit einem kleinen Kescher aus den Pfützen holen. So ein Tier hatten wir alle noch nicht gesehen und waren sehr erstaunt.

 

Danach ging es zurück in Richtung Krankenhaus. Hier gab es auch eine sehr große Wiese die sich direkt an der Leine befindet. Am Ufer der Leine stehen viele große Bäume die der Biber mit seinen Zähnen bearbeitet hatte. Die Bäume haben keine Überlebenschance denn entweder hat er die Rinde rund um den Baumstamm abgenagt und somit den Nahrungsfluss unterbrochen, oder er hat den Stamm soweit abgenagt das der Baum nur noch auf einem Kegel steht.

 

Die Kinder waren sehr erstaunt was so ein kleines Tier mit so großen Bäumen anstellen kann. Auch diesmal sind die Kinder nach 2 Stunden Exkursion mit sehr vielen neuen Eindrücken nach Hause gegangen.

Am 04.03.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. auf dem Parkplatz am Friedhof Lüningsburg.

Von dort aus sind wir mit 8 Kindern zu einer kleinen  Exkursion mit Lupenbechern in die Stadtforst aufgebrochen.

In der Stadtforst angekommen, haben die Kinder die Aufgabe bekommen nach Käfern und Kleintieren auf umgefallenen Bäumen und unter dem Laub zu suchen. Wenn sie etwas finden, sollten sie die Tiere  vorsichtig in ihren Lupenbecher setzen.

Nach ca. einer Stunde haben wir uns dann an einem großen Baumstumpf getroffen um zu sehen was die Kinder alles so in ihrem Lupenbecher gesammelt hatten. Es wurden kleine Tausendfüßler, Kellerasseln,  leere Schneckenhäuser, sehr viele kleine Spinnen und sogar eine Nacktschnecke und Regenwürmer gefunden. Die Kinder waren erstaunt wie viele Kleintiere um diese Jahreszeit schon unterwegs sind. 

Nach dem sich alle die gefundenen Tier angesehen hatten, haben die Kinder ihre Lupenbecher wieder vorsichtig geöffnet und die Tiere in die Freiheit entlassen. Auch diesmal haben die Kinder gelernt, dass jedes Tier seine Lebensberechtigung hat, sei es auch noch so klein. Denn ohne diese kleinen Käfer,  Asseln usw. wäre unsere Natur nicht so wie sie heute ist.

Am 04.02.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. auf dem Parkplatz am Schützenplatz.

Von dort aus sind wir mit 10 Kindern entlang der Apfelallee in Richtung Bordenau zu einer kleinen Exkursion aufgebrochen.

                                

Auf der Exkursion sollten die Kinder vor allem auf Tiere achten die sie dann mit dem Fernglas beobachten konnten. Das erste Ziel war der Wasserfall, da der Wasserstand ziemlich hoch war, konnten wir eindrucksvoll sehen welch Kraft das Wasser doch hat.

Auf dem weiteren Weg haben die Kinder dann Schwärme von Gänsen beobachten können, wie sie sich auf einer Wiese zu hunderten niederließen. Direkt an der Leine konnten sie dann noch vier Kormorane beim Sonnenbad auf einem über der Leine hängenden Ast beobachten. Das war aber noch nicht alles, am anderen Flussufer hat sich ein Graureiher niedergelassen, den konnte man auch sehr gut ohne Fernglas beobachten. Seine Flügelspannweite beträgt ca. 1,6 – 2,0m und sein Gewicht beträgt ca. 1 – 2,1 kg, also nicht zu übersehen.

                                

Auf dem Rückweg haben wir dann noch vier Rehe und einen Greifvogel am Leineufer beobachten können. Das waren wieder sehr viele neue Eindrücke die die Kinder gewonnen haben und die sie dann ihren Eltern, Geschwistern und Freunden weitererzählen können und so vielleicht auch das Interesse anderer Kinder für die NABU Kindergruppe wecken können.