Am 02.06.2018 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. im NABU Schullehrgarten an der Wunstorfer Straße.

Das Wetter war genau richtig um handwerkliche Arbeiten zu erledigen. Die Gruppe aus 8 Kindern war schon gespannt was für Arbeiten zu machen waren. Geplant war dem von der Kindergruppe, vor einigen Jahren, selbst gebaute Holzpferd einen neuen Schutzanstrich zu verpassen, die Mähne zu erneuern und das Gesicht  aufzufrischen. Die zweite Aktion war die Schrift des an der Wunstorfer Straße stehenden Hinweisschildes nachzumalen.

 

Also teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf und los ging es mit Feuereifer. In der Pause wurde der Schullehrgarten erkundet und das bereits gewachsene Obst und Gemüse bestaunt, und natürlich wurde auch das ein oder andere probiert.

Dann wurden die restlichen Arbeiten erledigt und schon war es wieder Zeit nach Hause zu gehen und den restlichen Tag zu genießen.

 

Am 07.04.2018 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. auf dem Bahnhof in Neustadt.

Das Wetter war sehr schön und so stand einem Ausflug in den Tiergarten Hannover (Kirchrode) nichts mehr im Wege. Mit 11 Kindern und 5 Erwachsenen ging es vom Bahnhof per Regionalexpress nach Hannover und von dort aus mit der Straßenbahn zum Tiergarten. Dort angekommen haben wir uns erstmal den Wegweiser des Parks durchgelesen um zu erfahren was es alles im Tiergarten gibt.

In riesigen Gehegen konnten Rotwild, Hühner und Wildschweine beobachtet und bestaunt werden. Außerdem kann man im Tiergarten Rehe und Dam­wild frei laufen sehen, ganz ohne trennen­den Zaun. Damwild kommt in unter­schied­lichen Farben vor, so dass es nicht selten auch schwarze und weiße Tiere gibt. Beides konnten wir aus nächster Nähe bestaunen.

 

Aber es gibt nicht nur Tiere zu bestaunen. Der Baumbestand im Tiergarten ist auch sehenswert. Unweit vom Ein­gang, am Anfang des Weges, steht der älteste Baum, die mächtige Eiche wird zwar 1000-jährige Eiche genannt, ist aber in Wirk­lichkeit „nur“ 650 Jahre alt. Heute ist der 25 Meter hohe Baum ein Natur­denkmal. Es gibt im Tiergarten aber auch eine Viel­zahl weiterer Baum­arten, wie zum Beispiel Buchen, Eschen oder auch die aus Amerika stammende Rot-Eiche, insge­samt kann man im Tiergarten etwa 40 unter­schied­liche Baum­arten vorfinden. Die Kinder waren begeistert von den vielen freilaufenden Tieren und es gab an jeder Ecke etwas Neues zu sehen. Mit diesen Eindrücken ging es dann am Nachmittag wieder per Bahn nach Neustadt.

Am 03.03.2018 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. auf dem Parkplatz an der Lüningsburg.

Durch das schöne Wetter motiviert waren über 10 Kinder und einige Elternteile erschienen. Bei strahlendem Sonnenschein startete die Gruppe Richtung Stadtforst um auf Tierspurensuche zu gehen.

Da noch etwas Schnee lag waren die Spuren auch gut zu erkennen. Es schauten alle was für ein Tier die Spuren wohl hinterlassen hatte. Wenn die Gruppe nicht weiter wusste wurde ein Fachbuch zu Hilfe genommen. Die Suche machte allen Spaß und ein Picknick gehörte natürlich auch dazu.

Nach der Stärkung ging es dann auf den Rückweg und die Kinder und Eltern konnten mit den gesammelten Eindrücken ins Restwochenende gehen.

Am 04.11.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V. an der „Alten Moorhütte“ in Mardorf mit dem Naturpark – Ranger vom Steinhuder Meer Herrn Holte.

Als alle Kinder und Eltern an der Moorhütte eingetroffen waren, war die Gruppe mit 20 Teilnehmern erfreulich groß.

                                      

Nachdem wir uns alle begrüßt hatten ging es mit Herrn Holte Richtung  Mardorfer Binnendünen, Binnendünen…was ist das denn fragten sich nicht nur die Kinder?  Vor vielen Jahren gab es am Steinhuder Meer (auf der Nordseite) kaum Baumbestand sondern sehr viele durch den Wind aufgewehte Sanddünen. Erst später haben sich die Dünen zunehmend mit Baumbestand gefüllt so das die Sanddünen nach und nach verschwanden, führte Herr Holte auf einer sehr guten Art und Weise aus damit es auch für die Kinder verständlich war.  Nun wird an manchen Stellen der Urzustand wieder hergestellt und Herr Holte zeigte uns den großen Unterschied zwischen früher und heute, der jetzt schon sehr deutlich zu sehen ist.

                                     

 

Danach ging es weg von den Dünen in Richtung Strand, wo sich die Kinder richtig austoben konnten. Dann ging es durch den Wald, wo Herr Holte uns noch einiges über die Bäume und Sträucher  erzählte,  zurück zur „Alten Moorhütte“ ,  dann ging ein schöner Vormittag zu Ende.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Herrn Holte dem Naturpark - Ranger für die tolle Führung durch den Naturpark Steinhuder Meer.

Am 05.08.2017 traf sich die Kindergruppe vom NABU Neustadt e.V in der Geschäftsstelle an der Landwehr 7 mit dem NABU Amphibien- und Reptilien Experten Josef Bruns.

 Die Kinder waren schon ganz aufgeregt und gespannt was Ihnen Herr Bruns wohl zu zeigen und zu erzählen hat. Als erstes frug er die Kinder ob sie den Unterschied  Amphibien und Reptilien kennen. Es kamen einige Antworten und Herr Bruns klärte uns dann über die Unterschiede auf.
(Amphibien sind stark abhängig vom Wasser.  Reptilien sind reine Landtiere. Sie bevorzugen warme und sonnige Lebensräume. Ihre Haut besteht aus einer Schuppenschicht. Manche haben sogar einen Panzer, der sie schützt. Sie müssen sich im Laufe ihres Lebens mehrmals häuten, da ihre Schuppenhaut nicht mitwächst)

                                    
Zur Freude aller zeige er uns dann seine  mitgebrachten Tiere, die alle nicht giftig sind. Da waren: eine Sinaloa Königsnatter, eine Honduras Königsnatter, eine Ringelnatter, eine Schlingnatter und eine Eskulapnatter. Auch ein Feuersalamander und eine Vogelspinne  durften in der Geschäftsstelle über den Tisch kriechen oder laufen.

                                    

Nach anfänglichem Respekt vor den tollen Tieren war die Begeisterung der Kinder und Erwachsenen groß, vor Allem als die Tiere angefasst werden durften. Die ganz mutigen legten sich die Schlangen sogar über die Schulter, oder ließen die Vogelspinne über die Hand laufen!

                                   

Die Zeit verging wie im Flug und nach 2 Stunden verließen die Kinder, Dank der tollen fachlichen Erklärungen von Herrn Bruns, die Geschäftsstelle mit vielen neuen Eindrücken und neuem Wissen, gepaart mit großem Respekt gegenüber Amphibien und Reptilien.